Sicherheit & IT
Glauben Sie keinem Sicherheitsversprechen. Auch unserem nicht.
Deshalb unterscheiden wir klar: was Ihre IT selbst prüfen kann, was bei der Abnahme dokumentiert wird und was wir vertraglich festhalten. Leiten Sie diese Seite gerne an Ihre IT-Betreuung oder Ihren Datenschutzbeauftragten weiter.
Technisch prüfbar
Ihre IT kann es bei der Abnahme selbst kontrollieren.
Im Abnahmeprotokoll dokumentiert
Ergebnis und Zeitpunkt werden schriftlich festgehalten.
Vertraglich geregelt
Vor dem ersten Zugriff schriftlich vereinbart.

Die Steckerprobe
Ziehen Sie die Verbindung nach außen. Das System arbeitet weiter.
Bei der Abnahme trennt Ihre IT das Verlass-System vom Internet und wiederholt gemeinsam mit uns festgelegte Testfragen. Antworten und Quellen müssen unverändert verfügbar bleiben, weil KI-Modell, Rechtsbestand und Kanzleidaten lokal auf dem Server liegen.
Die Steckerprobe zeigt, dass Verlass für diese Funktionen keine Internetverbindung benötigt. Zusätzlich kann Ihre IT aktive Netzwerkschnittstellen und ausgehenden Datenverkehr mit eigenen Werkzeugen kontrollieren. Das Ergebnis wird im Abnahmeprotokoll festgehalten. Ihre IT-Betreuung ist zur Abnahme ausdrücklich eingeladen.
Die wichtigsten technischen Fakten
Standort der Daten
Kanzleidaten, Rechtsbestand und KI-Modell liegen auf dem Server in Ihren Räumen. Während des 30-Tage-Tests wird das Gerät leihweise bereitgestellt; entscheiden Sie sich für Verlass, erwerben Sie es zum offengelegten Einkaufspreis. Ab diesem Zeitpunkt gehört es vollständig Ihrer Kanzlei.
Internetverbindung
Für den regulären Betrieb nicht erforderlich. Antworten, Quellen und lokale Kanzleidaten bleiben auch ohne Verbindung nach außen verfügbar.
KI-Modell
Das KI-Modell läuft lokal auf dem Kanzlei-Server. Für die Bearbeitung Ihrer Anfragen ist keine Verbindung zu OpenAI, Google oder einem anderen externen KI-Dienst erforderlich.
Netzwerkprüfung
Bei der Abnahme kann Ihre IT Verbindungen nach außen sperren und den ausgehenden Datenverkehr während definierter Tests mit eigenen Werkzeugen kontrollieren.
Zugriff der Mitarbeiter
Über den Browser im lokalen Kanzleinetz. Benutzer, Rollen und Berechtigungen werden auf dem Kanzlei-System verwaltet. Kein persönliches Konto bei einem externen KI-Anbieter erforderlich.
Fernzugriff
Es besteht kein Fernwartungszugang. Wartung und Updates erfolgen vor Ort oder über einen kontrollierten Datenträger.
Updates
Rechts-, Software- und Modellstände werden zu vereinbarten Terminen aktualisiert. Version, Datum und Ergebnis jedes Updates werden dokumentiert. Der im System verfügbare Rechtsstand ist jederzeit sichtbar.
Einrichtung und Vertraulichkeit
Vor dem ersten Zugriff werden Auftragsverarbeitung, Vertraulichkeit, Zugriffsberechtigungen und Löschung schriftlich geregelt. Das Einlesen erfolgt vor Ort auf dem Kanzlei-Server und unter den vereinbarten Aufsichtsbedingungen.
Exit
Nach einer Kündigung bleiben der erworbene Server, Ihre Kanzleidaten und die bis dahin eingerichtete lokale Version bei Ihnen. Betreuung und künftige Updates enden. Nutzungsrechte, Administratorzugänge, Export und Übergabe werden vor Vertragsabschluss schriftlich geregelt.
Umgesetzte Schutzmaßnahmen
Diese Maßnahmen sind im System umgesetzt. Jede Angabe ist einer der drei Kategorien oben zugeordnet, damit klar bleibt, wie sie sich kontrollieren lässt.
Zugriff und Berechtigungen
Aktenbezogene Berechtigungen nach dem Verbotsprinzip
Technisch prüfbar
Kein Zugriff auf einen Akt ohne ausdrückliche Freigabe. Neue Benutzer sehen nichts, bis Rechte vergeben sind.
Funktions- und bestandsbezogene Berechtigungen
Technisch prüfbar
Konsole, Dokumente und Rechtsbestand sind einzeln freischaltbar. Beispiel Praktikant: nur Rechtsrecherche, keine Akten.
Verschlüsselter Zugriff im Kanzleinetz
Technisch prüfbar
Mitarbeiter greifen über den Browser per HTTPS im lokalen Netz zu, ohne externes Konto.
Datensicherung und Betrieb
Verschlüsselte Datensicherung mit getesteter Wiederherstellung
Im Abnahmeprotokoll dokumentiert
Sicherungen werden verschlüsselt abgelegt, der Schlüssel bleibt bei der Kanzlei. Die Wiederherstellung wird praktisch geprüft, nicht nur beschrieben.
Protokoll ohne Inhaltsspeicherung
Technisch prüfbar
Wer wann welche Funktion genutzt hat, wird protokolliert. Die Frageinhalte selbst werden dabei nicht mitgeschrieben, Zugangs-Tokens nur als Hash gespeichert.
Sicherheits- und Zustandsmonitor
Technisch prüfbar
Fehlgeschlagene Anmeldungen, Speicherstand und Systemzustand sind für den Administrator Ihrer Kanzlei sichtbar.
Schutz vor Manipulation und Abfluss
Technische Sperre für externe KI-Dienste
Technisch prüfbar
Der Kanzlei-Betrieb erlaubt keine stillen Abflüsse an externe KI-Dienste. Das ist technisch blockiert, nicht nur versprochen.
Trennung von Dokumentinhalt und Systemanweisung
Im Abnahmeprotokoll dokumentiert
Inhalte aus hochgeladenen Dokumenten werden als Quellenmaterial behandelt und technisch von Systemanweisungen getrennt. Die Wirksamkeit dieser Schutzgrenze wird mit definierten Tests geprüft.
Geprüfte externe Verweise
Technisch prüfbar
Externe Links werden kontrolliert, Klicks darauf werden protokolliert.
Zitat-Prüfung gegen den Quelltext
Technisch prüfbar
Jede genannte Fundstelle wird gegen den hinterlegten Quelltext geprüft, bevor sie als Quelle ausgewiesen wird. Die Prüfung bestätigt, dass die Fundstelle vorhanden ist. Sie garantiert nicht, dass jede daraus gezogene juristische Schlussfolgerung richtig ist.
Wie ein Offline-System aktuell bleibt
Ein Offline-System darf seinen Aktualisierungsstand nicht verbergen. Deshalb zeigt Verlass bei Rechtsquellen und Systembestand jederzeit das jeweilige Versionsdatum.
Zu vereinbarten Terminen spielen wir aktualisierte Rechts-, Software- und Modellstände vor Ort oder über einen kontrollierten Datenträger ein. Version, Zeitpunkt und Ergebnis werden dokumentiert. Ihre IT kann den Vorgang begleiten.
Für kritische Sicherheitsupdates wird vor der Einrichtung festgelegt, wie schnell geprüft und eingespielt wird. Es besteht kein dauerhaft geöffneter Wartungszugang nach außen.
Was passiert, wenn der Server ausfällt?
Jede Hardware kann ausfallen. Deshalb wird vor der Abnahme gemeinsam mit Ihrer IT festgelegt:
- welche Daten gesichert werden
- wie häufig die Sicherung erfolgt
- wo die Sicherung liegt
- wer für sie verantwortlich ist
- wie die Wiederherstellung abläuft
- welcher Ersatzweg für einen längeren Ausfall vorgesehen ist
Reaktionszeiten und Wiederanlaufziel werden im Betriebs- und Notfallblatt Ihrer Kanzlei dokumentiert. Die Wiederherstellung wird nach der Einrichtung einmal praktisch getestet.
Für einen längeren Ausfall enthält Ihr Monatspaket zusätzlich einen technisch getrennten Notfall-Zugang zur allgemeinen Rechtsrecherche. Er enthält keine Kanzleiakten, besitzt keine Verbindung zum lokalen Verlass-System und synchronisiert nichts mit Ihren Kanzleidaten. Bedingungen, Hosting und zulässige Nutzung werden vor der Einrichtung offengelegt.
Wer sieht Ihre Akten bei der Einrichtung?
Während der Einrichtung kann ein Mitarbeiter von Verlass mit Kanzleidokumenten oder deren Struktur in Berührung kommen. Deshalb werden Umfang, Vertraulichkeit, Verarbeitung, Aufsicht und Löschung vor dem ersten Zugriff schriftlich geregelt.
Das Einlesen erfolgt ausschließlich vor Ort auf dem Kanzlei-Server. Sie legen gemeinsam mit uns fest, welche Bestände eingelesen werden. Es werden keine Kanzleidokumente auf Geräte von Verlass übertragen oder zur externen Verarbeitung mitgenommen.
Für den regulären Betrieb ist kein laufender Zugriff durch Verlass erforderlich. Sollte bei einer späteren Wartung oder Störungsbehebung ein Zugriff notwendig werden, erfolgt dieser nur nach vorheriger Freigabe und unter den vereinbarten Bedingungen.
Sicherheit bleibt eine gemeinsame Aufgabe
Verlass schützt das lokale System innerhalb der vereinbarten Systemgrenze. Einige Verantwortlichkeiten bleiben bewusst bei Ihrer Kanzlei und ihrer IT:
Physischer Zugang
Der Server steht in Ihren Räumen. Wer den Raum betreten und auf die Hardware zugreifen darf, bestimmen Sie.
Übriges Kanzleinetzwerk
Verlass ersetzt nicht die bestehende IT-Betreuung Ihrer Kanzlei. Netzwerk, Endgeräte, E-Mail und sonstige Kanzleisoftware bleiben in deren Verantwortungsbereich.
Datensicherung
Umfang, Speicherort, Intervall und Verantwortlichkeit der Sicherung werden gemeinsam mit Ihnen und Ihrer IT festgelegt und dokumentiert.
Ihre IT hat weitere Fragen?
Technische Rückfragen gehen direkt an den Verantwortlichen, der das System entwickelt und einrichtet. Keine Hotline und kein Vertrieb dazwischen.
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