Sicherheit & IT

Glauben Sie keinem Sicherheitsversprechen. Auch unserem nicht.

Deshalb unterscheiden wir klar: was Ihre IT selbst prüfen kann, was bei der Abnahme dokumentiert wird und was wir vertraglich festhalten. Leiten Sie diese Seite gerne an Ihre IT-Betreuung oder Ihren Datenschutzbeauftragten weiter.

Technisch prüfbar

Ihre IT kann es bei der Abnahme selbst kontrollieren.

Im Abnahmeprotokoll dokumentiert

Ergebnis und Zeitpunkt werden schriftlich festgehalten.

Vertraglich geregelt

Vor dem ersten Zugriff schriftlich vereinbart.

Technische Übersicht als PDFEine Seite mit den prüfbaren Eckdaten, Stand Juli 2026, mit technischem Ansprechpartner.
Offline-Abnahme des Verlass-Servers: Netzwerkkabel getrennt, Prüfprotokoll in der Hand
Offline-Abnahme: Verbindung nach außen sperren, Funktionen wiederholen und Datenverkehr kontrollieren.

Die Steckerprobe

Ziehen Sie die Verbindung nach außen. Das System arbeitet weiter.

Bei der Abnahme trennt Ihre IT das Verlass-System vom Internet und wiederholt gemeinsam mit uns festgelegte Testfragen. Antworten und Quellen müssen unverändert verfügbar bleiben, weil KI-Modell, Rechtsbestand und Kanzleidaten lokal auf dem Server liegen.

Die Steckerprobe zeigt, dass Verlass für diese Funktionen keine Internetverbindung benötigt. Zusätzlich kann Ihre IT aktive Netzwerkschnittstellen und ausgehenden Datenverkehr mit eigenen Werkzeugen kontrollieren. Das Ergebnis wird im Abnahmeprotokoll festgehalten. Ihre IT-Betreuung ist zur Abnahme ausdrücklich eingeladen.

Die wichtigsten technischen Fakten

Standort der Daten

Kanzleidaten, Rechtsbestand und KI-Modell liegen auf dem Server in Ihren Räumen. Während des 30-Tage-Tests wird das Gerät leihweise bereitgestellt; entscheiden Sie sich für Verlass, erwerben Sie es zum offengelegten Einkaufspreis. Ab diesem Zeitpunkt gehört es vollständig Ihrer Kanzlei.

Internetverbindung

Für den regulären Betrieb nicht erforderlich. Antworten, Quellen und lokale Kanzleidaten bleiben auch ohne Verbindung nach außen verfügbar.

KI-Modell

Das KI-Modell läuft lokal auf dem Kanzlei-Server. Für die Bearbeitung Ihrer Anfragen ist keine Verbindung zu OpenAI, Google oder einem anderen externen KI-Dienst erforderlich.

Netzwerkprüfung

Bei der Abnahme kann Ihre IT Verbindungen nach außen sperren und den ausgehenden Datenverkehr während definierter Tests mit eigenen Werkzeugen kontrollieren.

Zugriff der Mitarbeiter

Über den Browser im lokalen Kanzleinetz. Benutzer, Rollen und Berechtigungen werden auf dem Kanzlei-System verwaltet. Kein persönliches Konto bei einem externen KI-Anbieter erforderlich.

Fernzugriff

Es besteht kein Fernwartungszugang. Wartung und Updates erfolgen vor Ort oder über einen kontrollierten Datenträger.

Updates

Rechts-, Software- und Modellstände werden zu vereinbarten Terminen aktualisiert. Version, Datum und Ergebnis jedes Updates werden dokumentiert. Der im System verfügbare Rechtsstand ist jederzeit sichtbar.

Einrichtung und Vertraulichkeit

Vor dem ersten Zugriff werden Auftragsverarbeitung, Vertraulichkeit, Zugriffsberechtigungen und Löschung schriftlich geregelt. Das Einlesen erfolgt vor Ort auf dem Kanzlei-Server und unter den vereinbarten Aufsichtsbedingungen.

Exit

Nach einer Kündigung bleiben der erworbene Server, Ihre Kanzleidaten und die bis dahin eingerichtete lokale Version bei Ihnen. Betreuung und künftige Updates enden. Nutzungsrechte, Administratorzugänge, Export und Übergabe werden vor Vertragsabschluss schriftlich geregelt.

Umgesetzte Schutzmaßnahmen

Diese Maßnahmen sind im System umgesetzt. Jede Angabe ist einer der drei Kategorien oben zugeordnet, damit klar bleibt, wie sie sich kontrollieren lässt.

Zugriff und Berechtigungen

  • Aktenbezogene Berechtigungen nach dem Verbotsprinzip

    Technisch prüfbar

    Kein Zugriff auf einen Akt ohne ausdrückliche Freigabe. Neue Benutzer sehen nichts, bis Rechte vergeben sind.

  • Funktions- und bestandsbezogene Berechtigungen

    Technisch prüfbar

    Konsole, Dokumente und Rechtsbestand sind einzeln freischaltbar. Beispiel Praktikant: nur Rechtsrecherche, keine Akten.

  • Verschlüsselter Zugriff im Kanzleinetz

    Technisch prüfbar

    Mitarbeiter greifen über den Browser per HTTPS im lokalen Netz zu, ohne externes Konto.

Datensicherung und Betrieb

  • Verschlüsselte Datensicherung mit getesteter Wiederherstellung

    Im Abnahmeprotokoll dokumentiert

    Sicherungen werden verschlüsselt abgelegt, der Schlüssel bleibt bei der Kanzlei. Die Wiederherstellung wird praktisch geprüft, nicht nur beschrieben.

  • Protokoll ohne Inhaltsspeicherung

    Technisch prüfbar

    Wer wann welche Funktion genutzt hat, wird protokolliert. Die Frageinhalte selbst werden dabei nicht mitgeschrieben, Zugangs-Tokens nur als Hash gespeichert.

  • Sicherheits- und Zustandsmonitor

    Technisch prüfbar

    Fehlgeschlagene Anmeldungen, Speicherstand und Systemzustand sind für den Administrator Ihrer Kanzlei sichtbar.

Schutz vor Manipulation und Abfluss

  • Technische Sperre für externe KI-Dienste

    Technisch prüfbar

    Der Kanzlei-Betrieb erlaubt keine stillen Abflüsse an externe KI-Dienste. Das ist technisch blockiert, nicht nur versprochen.

  • Trennung von Dokumentinhalt und Systemanweisung

    Im Abnahmeprotokoll dokumentiert

    Inhalte aus hochgeladenen Dokumenten werden als Quellenmaterial behandelt und technisch von Systemanweisungen getrennt. Die Wirksamkeit dieser Schutzgrenze wird mit definierten Tests geprüft.

  • Geprüfte externe Verweise

    Technisch prüfbar

    Externe Links werden kontrolliert, Klicks darauf werden protokolliert.

  • Zitat-Prüfung gegen den Quelltext

    Technisch prüfbar

    Jede genannte Fundstelle wird gegen den hinterlegten Quelltext geprüft, bevor sie als Quelle ausgewiesen wird. Die Prüfung bestätigt, dass die Fundstelle vorhanden ist. Sie garantiert nicht, dass jede daraus gezogene juristische Schlussfolgerung richtig ist.

Wie ein Offline-System aktuell bleibt

Ein Offline-System darf seinen Aktualisierungsstand nicht verbergen. Deshalb zeigt Verlass bei Rechtsquellen und Systembestand jederzeit das jeweilige Versionsdatum.

Zu vereinbarten Terminen spielen wir aktualisierte Rechts-, Software- und Modellstände vor Ort oder über einen kontrollierten Datenträger ein. Version, Zeitpunkt und Ergebnis werden dokumentiert. Ihre IT kann den Vorgang begleiten.

Für kritische Sicherheitsupdates wird vor der Einrichtung festgelegt, wie schnell geprüft und eingespielt wird. Es besteht kein dauerhaft geöffneter Wartungszugang nach außen.

Was passiert, wenn der Server ausfällt?

Jede Hardware kann ausfallen. Deshalb wird vor der Abnahme gemeinsam mit Ihrer IT festgelegt:

  • welche Daten gesichert werden
  • wie häufig die Sicherung erfolgt
  • wo die Sicherung liegt
  • wer für sie verantwortlich ist
  • wie die Wiederherstellung abläuft
  • welcher Ersatzweg für einen längeren Ausfall vorgesehen ist

Reaktionszeiten und Wiederanlaufziel werden im Betriebs- und Notfallblatt Ihrer Kanzlei dokumentiert. Die Wiederherstellung wird nach der Einrichtung einmal praktisch getestet.

Für einen längeren Ausfall enthält Ihr Monatspaket zusätzlich einen technisch getrennten Notfall-Zugang zur allgemeinen Rechtsrecherche. Er enthält keine Kanzleiakten, besitzt keine Verbindung zum lokalen Verlass-System und synchronisiert nichts mit Ihren Kanzleidaten. Bedingungen, Hosting und zulässige Nutzung werden vor der Einrichtung offengelegt.

Wer sieht Ihre Akten bei der Einrichtung?

Während der Einrichtung kann ein Mitarbeiter von Verlass mit Kanzleidokumenten oder deren Struktur in Berührung kommen. Deshalb werden Umfang, Vertraulichkeit, Verarbeitung, Aufsicht und Löschung vor dem ersten Zugriff schriftlich geregelt.

Das Einlesen erfolgt ausschließlich vor Ort auf dem Kanzlei-Server. Sie legen gemeinsam mit uns fest, welche Bestände eingelesen werden. Es werden keine Kanzleidokumente auf Geräte von Verlass übertragen oder zur externen Verarbeitung mitgenommen.

Für den regulären Betrieb ist kein laufender Zugriff durch Verlass erforderlich. Sollte bei einer späteren Wartung oder Störungsbehebung ein Zugriff notwendig werden, erfolgt dieser nur nach vorheriger Freigabe und unter den vereinbarten Bedingungen.

Sicherheit bleibt eine gemeinsame Aufgabe

Verlass schützt das lokale System innerhalb der vereinbarten Systemgrenze. Einige Verantwortlichkeiten bleiben bewusst bei Ihrer Kanzlei und ihrer IT:

Physischer Zugang

Der Server steht in Ihren Räumen. Wer den Raum betreten und auf die Hardware zugreifen darf, bestimmen Sie.

Übriges Kanzleinetzwerk

Verlass ersetzt nicht die bestehende IT-Betreuung Ihrer Kanzlei. Netzwerk, Endgeräte, E-Mail und sonstige Kanzleisoftware bleiben in deren Verantwortungsbereich.

Datensicherung

Umfang, Speicherort, Intervall und Verantwortlichkeit der Sicherung werden gemeinsam mit Ihnen und Ihrer IT festgelegt und dokumentiert.

Ihre IT hat weitere Fragen?

Technische Rückfragen gehen direkt an den Verantwortlichen, der das System entwickelt und einrichtet. Keine Hotline und kein Vertrieb dazwischen.

Mohamad Ali

Gründer und technischer Verantwortlicher

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